Visual Selling® Sommerakademie: 19 – Visual Walt Disney

Visual Selling® Sommerakademie: 19 - Visual Walt Disney

Nun ist es schon bald so weit: Die Visual Selling® Sommerakademie geht ihrem Ende zu. Doch bis dahin erwarten Sie noch einige interessante Beiträge.

Nach dem entspannten Auftakt mit dem Visual World Café geht es heute schon zu einer weiteren sehr schönen Workshopmethode. Tagträumen und trotzdem den Chef glücklich machen? Das gelingt mit der Visual Walt Disney-Methode. Wie das genau geht, lesen Sie im Verlauf des heutigen Beitrags – Ausgabe 19 der Visual Selling® Sommerakademie.

Dabei stellt sie eine von insgesamt 24 Methoden und Modellen dar, die Sie in und mit Ihrem Unternehmen voranbringen. Sinnvoll aufeinander aufbauend gelingt es Ihnen zukünftig noch besser, sich sicher und erfolgreich in der von VUCA geprägten Zeit zu bewegen. Sollten Sie die bisherigen Beiträge verpasst haben, blättern Sie gerne zurück.

Experten-Tipp: Als Abonnent dieser Serie erhalten Sie zusätzlich per Post einen Ordner und Sammelkarten zu den Themen, inklusive der visuellen Erklärung. So können Sie schnell nachsehen und besser Entscheidungen treffen.

(Interesse "Special: 24 Modelle und Methoden" ankreuzen und Anschrift angeben)

Visual Selling® RethINK Business Process

Bevor es mit der Visual Walt Disney-Methode losgeht, werfen Sie noch einen kurzen Blick in den Visual Selling® RethINK Business Process. Denn genau in diesen lässt sich auch die Visual Walt Disney-Methode einordnen. Sie gehört klassisch zur Co-Create-Phase, denn mit ihr werden neue Ideen entwickelt und Projekte gestartet. Es ist neben dem Visual World Café eine weitere Methode zum gemeinsamen Arbeiten an Themen.

Um dies zu ermöglichen, haben Sie zuvor bereits das Kernproblem ergründet. Das geschah in der ersten Phase, der Discover-Phase. Nur wenn Sie dieses kennen, werden Sie erfolgreich in der Co-Create-Phase passende, nachhaltige und akzeptable Lösungen finden und ausarbeiten können. Andernfalls würden Sie eventuell Symptome beheben, aber nie das eigentliche Problem.

Im Anschluss an die Problemergründung haben Sie dieses präsentiert und den Projektstart bekannt gegeben. Dies geschah in der Visualize-Phase. Hier werden die Ergebnisse aus der Discover-Phase so aufbereitet, dass damit gut weitergearbeitet werden kann. Gleichzeitig werden Stakeholder informiert und Mitwirkende gewonnen.

Schließlich gelangten Sie zur Erarbeitungsphase, der Co-Create-Phase. Diese stellt meist die längste Phase dar und beinhaltet im Allgemeinen mehrere Workshops, aber auch fokussierte Einzelarbeiten. Deshalb gehören hier die Methoden aus Ausgabe 18, 19 und der nächsten Ausgabe 20 in die Phase.

Haben Sie eine geeignete Lösung erarbeitet, muss der erfolgreiche Projektabschluss gebührend gefeiert werden. Dies geschieht meist mittels einer Präsentation des gesamten Projektes in der letzten Phase, der WIN-Phase. Hierfür benötigen Sie im Idealfall Bilder für eine Live-Visualisierung oder ansprechende und motivierende Visualisierungen für eine PowerPoint.

Neben der Präsentation fällt in die letzte Phase des Visual Selling® RethINK Business Process aber auch die Vermarktung eines neuen Produktes oder einer neuen Dienstleistung, die Ergebnis aus der Co-Create-Phase sind. Die Erstellung der geeigneten Werbemittel und -maßnahmen ist ebenfalls Teil der Win-Phase.

Walt Disney

Wem ist er nicht bekannt? Walt Disney (1901 – 1966)! [1] So ziemlich jedes Kind dürfte mit seinen Filmen aufgewachsen sein. Micky Maus erfreut noch heute die Herzen der Kinder, aber auch der Erwachsenen. Bambi (5.) [2], Susi & Strolch (15.) [3], Aristocats (20.) [4] – das sind drei weitere Klassiker aus seinem Hause, den Walt-Disney-Studios. Dabei machte er Dinge möglich, die damals als nicht realisierbar galten. Zum Beispiel produzierte er Zeichentrickfilme in abendfüllender Länge. [1]

Doch bei den Filmen ist es nicht geblieben. Das im Vorspann bekannte Schloss und Markenzeichen der Walt-Disney-Filme ist Realität geworden und findet sich in den Freizeitparks wieder, die Walt Disney bauen ließ. [1]

All das war möglich durch viel Mut, aber auch einer Methode, die er sehr gut beherrschte: Der Walt Disney-Methode. Damals hieß sie natürlich noch nicht so. Und sicher hätte Walt Disney auch nicht damit gerechnet, dass sie einmal zu einer der beliebtesten Kreativitäts-Techniken wird. Jedoch ist sie so erfolgreich, dass sie unbedingt jedem bekannt sein sollte.

Die Walt-Disney-Methode

1950 eröffnete Walt Disney seinen ersten Freizeitpark. Damit erfüllte er sich einen großen Traum. [1] Um diesen real werden zu lassen, mussten einige Hürden überwunden werden. Es war aber auch notwendig, träumen zu können, realistisch zu sein und Ideen kritisch zu hinterfragen, um schließlich eine umsetzbare Lösung zu finden.

Genau dies tat Walt Disney. Er richtete sich verschiedene Zimmer ein, um jeweils in unterschiedliche Rollen schlüpfen zu können. So gab es den Träumer, den Realist und den Kritiker. In jedem Raum war genau eine dieser drei Rollen vorhanden. Genauso wird auch in der heutigen Walt-Disney-Methode vorgegangen.

Nur benötigen Sie nicht unbedingt 3 verschiedene Räume. Es reichen auch Tische in verschiedenen Ecken eines Raumes. Haben Sie jedoch den ausreichenden Platz, gönnen Sie sich die Räumlichkeiten. Dekorieren Sie die Ecken oder Räume passend zur jeweiligen Rolle, um das Hineinschlüpfen in diese zu erleichtern. Aber auch ganz ohne Deko ist es möglich, gemäß dieser Methode zu arbeiten.

Teilen Sie Ihr Team in Gruppen auf, wenn es mehr als acht Teilnehmer sind. Jede Gruppe durchläuft dann seine eigenen Stationen. Am Ende werden alle Ideen zusammengetragen und die beste Lösung ausgewählt.

Erklären Sie zunächst das gesamte Vorgehen und motivieren Sie die Teilnehmer. Sehr gut ist hierfür eine kleine Erzählung über Walt Disney geeignet. Lassen Sie anschließend gegebenenfalls die Teilnehmer alle Stationen einmal durchlaufen, damit sie sich besser eindenken können. Dieser Schritt ist jedoch nicht unbedingt notwendig.

Geben Sie nun das Thema bekannt, um das es geht. Benennen Sie auch das Ziel des Workshops. Es geht darum, etwas völlig Neues zu schaffen, vielleicht etwas Innovatives oder etwas ganz Besonderes. Lassen Sie nun die Teilnehmer an die erste Station gehen.

Visual Selling® Sommerakademie: 19 - Visual Walt Disney - Workshopeinstieg

Phase 1 – Träumer

Beginnen Sie mit dem Träumer. Lassen Sie hier Ihren Ideen freien Lauf, grenzen Sie nicht ein und verwerfen Sie nichts. Realist und Kritiker bleiben an dieser Stelle ganz strikt außen vor. Der Traum darf verrückt sein, unrealistisch wirken, undenkbar, grenzenlos. Schreiben Sie alles auf, was Ihnen einfällt. Und spinnen Sie ruhig im Team die Ideen weiter aus.

Lassen Sie sich mindestens 20 Minuten Zeit pro Runde. Dieser Zeitraum ist gut, um nicht unter Zeitdruck zu geraten, denn dann würden sich keine Ideen entwickeln können. Er ist aber auch so kurz, dass mehrere Durchläufe möglich sind.

Sind alle Ideen für die erste Runde gefunden und aufgeschrieben worden, wird die erste Phase beendet. Die Teilnehmer verlassen den Raum des Träumers und begeben sich an die zweite Station.

Phase 2 – Realist

Sie werden nun zum Realisten. Dieser ist dazu da, alle Ideen anzuschauen und zu ermitteln, was zu deren Realisierung notwendig ist. Schreiben Sie deshalb in diesem Schritt zu jeder Idee die jeweils benötigten Ressourcen und Materialien. Aber auch Herstellungsmethoden werden hier mit aufgeführt. Vielleicht müssen erst neue Techniken oder Materialien entwickelt werden, um eine Idee real werden zu lassen. Schreiben Sie auch das auf.

An dieser Stelle geht es noch nicht darum, zu bewerten, ob etwas möglich ist. Es soll ganz objektiv alles aufgelistet werden, damit erst später – durch den Kritiker – eine Bewertung und Machbarkeitsanalyse möglich wird.

Lassen Sie sich auch hierfür wieder mindestens 20 Minuten Zeit. Dehnen Sie die Zeit an der Stelle aus, wenn sie nicht ausreicht. In dieser Phase sollen wirklich alle notwendigen Mittel aufgelistet werden, damit die Ideen später korrekt bewertet werden können. Achten Sie auch hier darauf, nichts auszulassen oder schon an dieser Stelle zu bewerten. In dieser Phase darf noch nichts verworfen werden.

Phase 3 – Kritiker

Ist Phase 2 abgeschlossen, gehen die Teilnehmer in den 3. Raum und werden zum Kritiker. Nun dürfen die Ideen bewertet werden. Aber Achtung: Werfen Sie nicht einfach Ideen weg, bei denen Sie bereits heimlich beschlossen haben, dass sie nicht umgesetzt werden können.

Zur objektiven Bewertung werden die Daten und Fakten aus der zweiten Phase herangezogen. Es wird nun überlegt, welche Ressourcen tatsächlich vorhanden sind und wie eventuell fehlende hinzugeholt werden könnten. Bleiben Sie hier objektiv. Und bleiben Sie für Neues offen. Denn so manche Idee, die zunächst als unmöglich erscheint, lässt sich bei objektiver Betrachtung häufig doch relativ leicht realisieren.

Haben Sie Ihre Ideen ausgewertet, werden Sie nun einige verwerfen, aber auch noch ein paar auf der Liste stehen haben. Eventuell gibt es auch Ideen, die nur im Moment oder in genau der angedachten Form nicht realisiert werden können. Behalten Sie diese im Pool und nehmen Sie sie in die nächste Runde mit.

Neuer Durchlauf

Beginnen Sie nun erneut mit dem Träumer. Dieser greift die vorhandenen Ideen auf, berücksichtigt die Bewertung des Kritikers und spinnt die Ideen so weiter, dass sie besser realisiert werden können. Beispielsweise kam Walt Disney bei seinem Traum vom Freizeitpark darauf, dass gewöhnliches Bauland zu teuer ist. In der nächsten Traumphase kam er auf die Idee, den Freizeitpark im Moor zu bauen. Das klingt auch erst einmal verrückt. Doch diese Lösung stellte sich als geeignet heraus.

Gehen Sie mit den neuen Ideen wieder zum Realisten und anschließend zum Kritiker. Achten Sie bei jedem Wechsel darauf, in die richtige Rolle zu schlüpfen und nichts zu vermischen. Haben Sie gegebenenfalls einen neutralen Beobachter dabei, der notfalls eingreift und die Gruppenmitglieder dabei unterstützt, in der jeweiligen Rolle zu bleiben. Machen Sie nach jedem Durchgang eine ausreichend lange Pause, gegebenenfalls auch zwischendurch. Der Prozess kann sehr anstrengend sein.

Visual Selling® Sommerakademie: 19 - Visual Walt Disney - Phasen

Visual Walt Disney

Im Unterschied zur herkömmlichen Walt Disney-Methode bedient sich die Visual Walt Disney-Methode der Visual Selling® Methodik. Ideen werden dabei nicht nur aufgeschrieben, sondern visualisiert. Hierdurch schaffen Sie ein gemeinsames Verständnis und vermeiden Missverständnisse. In allen Phasen werden die Themen klarer und können so präzise formuliert und diskutiert werden. Darüber hinaus werden Zusammenhänge schneller ersichtlich. Ein Beispiel dazu sehen Sie in Abbildung XX.

Um dies zu erreichen, empfehlen wir einen kurzen Workshop zur Visual Selling® Methode, bevor Sie mit der eigentlichen Kreativitätsphase beginnen. Hierin stimmen Sie die Teilnehmer auf das Visualisieren ein und bauen Ängste ab. Geben Sie ein paar hilfreiche Visual Selling® IdeaPix an die Hand, die zu Ihrem Thema passen. Lassen Sie die Teilnehmer selbst weitere erstellen. Dieser Kurzworkshop sollte 2 bis 4 Stunden in Anspruch nehmen.

Vorbereitung

Lassen Sie eine kurze Kaffeepause oder gehen Sie in die Mittagspause und beginnen Sie erst im Anschluss mit der Visual Walt Disney-Methode. Bereiten Sie in dieser Zeit den Raum vor, indem Sie die Ecken oder Tische für die einzelnen Phasen entsprechend gestalten. Fügen Sie hierfür Dekoartikel hinzu, welche die jeweilige Phase ausdrücken und somit das Annehmen der entsprechenden Rollen erleichtern.

Legen Sie auf den Tisch des Träumers großes Papier, wie Packpapier (weiß) oder Papiertischdecken. Visualisieren Sie etwas Motivierendes darauf, was das Thema ausdrückt. Dies minimiert den Effekt des weißen Blattes und begünstigt die kreative Phase. Platzieren Sie auch verschiedene Stifte (wir empfehlen No.One® und BigOne® von Neuland) in unterschiedlichen Farben auf dem Tisch. Schwarz und rot sollten auf jeden Fall dabei sein.

Bevor Sie beginnen, erklären Sie den Teilnehmern, wie die Methode funktioniert. Geben Sie hierzu zunächst einen Grobüberblick über jede einzelne Phase. Die Details erklären Sie im ersten Durchlauf vor jedem Wechsel. Motivieren Sie mit einer kurzen Anekdote, z.B. über Walt Disney selbst.

Phase 1 - Träumer

Tauchen Sie nun in die Methode ein, indem Sie beginnen, die erste Phase – den Träumer – im Detail zu erläutern. Weisen Sie darauf hin, dass alle Ideen in der Träumer-Phase visualisiert werden sollen. Dabei muss genügend Platz gelassen werden, damit später Ergänzungen hinzugefügt werden können. Das Papier ist deshalb extra groß gewählt.

Tipp: Der viele Platz auf dem Papier begünstigt gleichzeitig die Ideenfindung. Denn viel Raum motiviert und gibt Freiheit. Für kreative Phasen ist das sehr wichtig. Geben Sie daher besonders in der Phase des Träumers ausreichend Zeit und verlängern Sie lieber, wenn es angebracht ist. Auch lange Denkpausen sollen ausgehalten werden, da sie häufig erst die Kreativität ankurbeln und nach diesen Ideen nur so sprudeln. Haben Sie daher Geduld!

Sind wirklich alle Ideen visualisiert und mit knappem Text versehen, beenden Sie den ersten Durchlauf für den Träumer. Lassen Sie die Teilnehmer deutlich aus der Rolle heraustreten, indem Sie den Tisch verlassen sollen. Eventuell haben Sie einen neutralen Tisch zur Verfügung, an den sich die Menschen kurz versammeln und so „neutralisieren“ können. Bringen Sie das Papier zum Realisten.

Phase 2 – Realist

Erklären Sie nun die nächste Rolle. Der Realist soll objektiv die Ideen bewerten. Hierzu ermittelt er, welche Ressourcen und Materialien benötigt werden, um diese realisieren zu können. Es wird an der Stelle noch nichts verworfen oder kritisiert. Auch wenn etwas zunächst nicht machbar erscheint, entpuppt sich später doch so manches als gar nicht so abwegig. Alle Gedanken aus dieser Phase werden zu der jeweiligen Idee visuell hinzugefügt.

Tipp: Überlassen Sie in dieser Phase den Gewissenhaften den Stift bzw. das Wort. Geben Sie auch hier genügend Zeit, damit die Ideen ausreichend zu Ende gedacht und visualisiert werden und nichts, was zur Realisierung notwendig ist, vergessen wird. Ermuntern Sie die Teilnehmer dazu, die Ideen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und entsprechend visuell darzustellen.

Wurde diese Phase von den Teilnehmern beendet und gibt es keine weiteren Ideen oder Anmerkungen mehr dazu, schließen Sie diesen Schritt ab. Lassen Sie die Teilnehmer wieder an den neutralen Tisch gehen, um sie komplett aus der Rolle herauszuholen. Beginnen Sie erst dann mit der nächsten Phase.

Phase 3 – Kritiker

Nun geht es an die letzte Phase, in der Entscheidungen getroffen werden. Erläutern Sie die Aufgaben des Kritikers. Dieser soll nun die Ideen auf Basis der Befunde des Realisten bewerten. Welche Möglichkeiten gibt es, um die jeweiligen Ressourcen und Materialien zu erhalten? Wie kostenintensiv sind die Maßnahmen? Gibt es Ideen, die in ihrer aktuellen Ausprägung nicht realisiert, aber modifiziert durchgeführt werden könnten?

Tipp: Achten Sie darauf, dass die Ideen objektiv betrachtet werden. Motivieren Sie die Teilnehmer dazu, die Ideen nicht sofort zu verwerfen, sondern mögliche Varianten zuzulassen. Daher sollen an dieser Stelle Begründungen zur Machbarkeitsanalyse visualisiert und beschrieben werden. Zudem sollen die Meinungen des Kritikers als Empfehlungen betrachtet werden.

Geben Sie den Teilnehmern so viel Zeit wie nötig, um ohne Druck die Ideen beurteilen zu können. Kreativität ist sehr flüchtig und nur möglich, wenn es ohne Zwänge durchgeführt werden kann. Gegebenenfalls kann so ein Workshop daher auch mehrere Tage beanspruchen. Lassen Sie die Teilnehmer nach Abschluss der Phase wieder an den neutralen Tisch gehen. Besprechen Sie gemeinsam, ob eine weitere Runde nötig ist, um beispielsweise weitere Ideen zu gewinnen oder bereits vorhandene weiter zu träumen und so neue Möglichkeiten zu eröffnen.

Visual Selling® Sommerakademie: 19 - Visual Walt Disney - visuell

Nachbereitung

Der wichtigste Teil eines jeden Workshops ist die Nachbereitung. In dieser werden die Ergebnisse strukturiert und für die Weiterarbeit aufbereitet. Zudem wird geprüft, was gut funktionierte und was verbessert werden sollte. Gerade Letzteres ist wichtig, um beim nächsten Mal Fehler zu vermeiden und einen noch wertvolleren und qualitativ hochwertigeren Workshop zu erhalten.

Bei der Visual Walt Disney Methode digitalisieren Sie die entstandenen Bilder. Dies geht durch abfotografieren oder korrektes Abzeichnen. Ersteres hat den Vorteil, dass nichts verfälscht wird und sich die Teilnehmer damit identifizieren können. Letzteres bringt den Vorteil, dass die Visualisierung eine höhere Qualität aufweist und besser weiterbearbeitet werden kann.

Setzen Sie einen Folgetermin an, an dem Sie mit dem Ergebnis weiterarbeiten und beginnen, die gefundene Idee zu realisieren. Andernfalls laufen Sie Gefahr, dass das Projekt im Sande verläuft. Ihre Teammitglieder würden Sie damit demotivieren und beim nächsten Mal schwieriger gewinnen können.

Ausblick

Zwei der wichtigsten visuellen Workshopformate haben Sie nun kennengelernt und hoffentlich auch schon angewendet bzw. eingeplant. In der nächsten Ausgabe erhalten Sie eine weitere Methode an die Hand: Das Visual Design Thinking. Auch das wird spannend, weshalb Sie unbedingt dabei sein sollten.

Im Anschluss daran bleiben Sie noch zwei Methoden lang in der Co-Create-Phase. Freuen Sie sich auf spannende Formate, die Sie und Ihr gesamtes Team im Projekt voranbringen. Welche das sind, erfahren Sie in den nächsten Ausgaben der Visual Selling® Sommerakademie. Zum Abschluss geht es dann mit ebenfalls bewährten und hoch interessanten Methoden in die Win- und damit Abschlussphase. Also, bleiben Sie dran!

Experten-Tipp: Verpassen Sie keine Ausgabe und erhalten Sie zusätzlich alle Methoden visuell aufbereitet als Sammelkarte in einem schönen Sammelordner. Abonnieren Sie dazu gleich die Visual Selling® Sommerakademie.

(Interesse: „Special: 24 Modelle und Methoden“ ankreuzen und Anschrift angeben)

Übung

Nutzen Sie bei Ihrem nächsten Workshop die Visual Walt Disney-Methode, wenn Sie dafür geeignet ist. Bereiten Sie sich darauf gut vor. Gerne können Sie uns bei Fragen dazu kontaktieren. Wir freuen uns, wenn wir Sie bei der ersten Durchführung unterstützen können.

Halten Sie keinen Workshop in absehbarer Zeit, bereiten Sie einen fiktiven Workshop vor und gehen Sie ihn gedanklich durch. Vielleicht können Sie aber auch Kollegen oder Freunde einladen und zu einem selbst gewählten Thema die Methodik erproben. Wir wünschen Ihnen viel Freude damit!

Works Cited

[1] Wikipedia, „Walt Disney,“ 2008-2019. [Online]. Available: https://de.wikipedia.org/wiki/Walt_Disney. [Zugriff am 4 Oktober 2019].
[2] Wikipedia, „Bambi,“ 2005-2019. [Online]. Available: https://de.wikipedia.org/wiki/Bambi_%28Film%29. [Zugriff am 4 Oktober 2019].
[3] Wikipedia, „Susi und Strolch,“ 2007-2019. [Online]. Available: https://de.wikipedia.org/wiki/Susi_und_Strolch. [Zugriff am 4 Oktober 2019].
[4] Wikipedia, „Aristocats,“ 2007-2019. [Online]. Available: https://de.wikipedia.org/wiki/Aristocats. [Zugriff am 4 Oktober 2019].

 

Hat Ihnen der Artikel gefallen?

Holen Sie sich gleich das Visual Selling® Starterkit, inkl. Visual Selling® Magazin (2x/Jahr), Visual Selling® Zitate-Kalender, Visual Selling® Discovery Punch Poster, …
Ja, das möchte ich haben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.